the subject is the message

Marshall McLuhans berühmte Formel «The Medium is the Message» beruht auf der Voraussetzung, dass «Medien als Umwelten funktionieren.» Medien, nach McLuhan, funktionieren als Programmierer der Biographie, als Gestalter zwischenmenschlicher Beziehung, als Erzieher und als Mittel der Sozialisation. Wenn die Medien sich verändern, ändert sich das Leben: «Alles verändert sich – du, deine Familie, deine Nachbarn,… Continue reading the subject is the message

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hölle: wenn ich mich selbst anrufe, ist immer besetzt.

Für den Philosophen Jean Baudrillard war das ganze Medienspektakel eine «Hölle». Eine «Hölle des Gleichen», wo ich in eine Verwechslung mit mir selbst eingesponnen bin und mir selbst nicht mehr entkomme. So gesehen, ist das Digitale aber gar nicht ein Medium der Manipulation in eine bestimmte Richtung. Es ist gerade nicht der Big Brother, der… Continue reading hölle: wenn ich mich selbst anrufe, ist immer besetzt.

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ist die analoge welt eine analogie der digitalen geworden?

Wenn die Grenzen von Digitalem und Nicht-Digitalen verfliessen und dies sich derart normalisiert hat, dass es kaum mehr als etwas besonderes wahrgenommen werden kann, so kann man – mit Jean Baudrillard denkend – sagen, dass das Digitale eigentlich schon wieder dabei ist zu verschwinden. Gerade indem das Digitale zum universalen Paradigma wird, entzieht es sich… Continue reading ist die analoge welt eine analogie der digitalen geworden?

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krise bitte

Wenn das Digitale nur noch die eigenen Vorlieben, Interessen und Meinungen reproduziert – wie dies die Algorithmen von Google, Amazon und Facebook forcieren – dann verliert das Digitale seinen medialen Charakter. Es vermittelt nicht mehr ein Anderes, Neues, Fremdes, sondern fängt mich in der «Filter Bubble», und erlaubt, dass ich mit mir selbst identisch bleibe.… Continue reading krise bitte

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oberflächlichkeit der finger, exteriorität

Wenn Oberflächlichkeit – Exteriorität – eine Haltung ist, die das Wesentliche in dem sieht, was an der Oberfläche erscheint, dann kann im digitalen Leben die Oberflächlichkeit aufhören, eine Untugend zu sein. Das Digitale ist das mit den Fingern vermittelte: digitus=Finger, im Sinne der zählenden Finger. Jetzt, da das Leben selbst digital wird, zählen die Finger… Continue reading oberflächlichkeit der finger, exteriorität

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Gastfreundschaft ist schon da, sie möchte nur gesehen werden

Interview von Jonas Lismont, Redakteur des französischen Online-Journals  AETHER mit Robin Schmidt  Wieso war es Dir wichtig, 2017 ein Buch über das Thema Gastfreundschaft zu veröffentlichen? Gastfreundschaft – die Freundschaft, die zwischen dem Fremdem und einem Gastgeber entsteht  – erscheint mir seit einigen Jahren als eine besondere Zukunftskraft. Als im Sommer und Herbst 2016 die… Continue reading Gastfreundschaft ist schon da, sie möchte nur gesehen werden

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exteriorität

Exteriorität wendet den Blick von der Welt als etwas zu thematisierendem – etwas das man erklärt und deutet und durch allgemeine Begriffe logisch fasst – zu der Welt als einem Antlitz. Exteriorität ist eine nach aussen gewendete Intimität. – Intimität ist eine Sprache des Selbst, eine Sprache, die aus dem Schweigen vor sich selbst entspringt und zur… Continue reading exteriorität

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